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Schreibtisch mit Notizbuch am Fenster in der Praxis kPNI – Weinfelden

Über mich

Jan Peters – Physiotherapeut und Therapeut für kPNI in Weinfelden.

Hallo, ich bin Jan.

Ich lebe mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern im schönen Berg TG. Dort trifft man mich häufig mit unserem Hund Nala im Wald oder sieht mich auf meiner Vespa durchs Dorf flitzen. Als Familie verbringen wir gerne Zeit am See oder entdecken die schönen Ecken rundherum mit unserem Camper-Van. Die Musik ist dabei mein ständiger Begleiter.

Jan Peters

  • BSc Physiotherapie

    Hanze Hogeschool Groningen

  • Master in klinischer Psychoneuroimmunologie

    Therapeut für kPNI

  • kPNI – Weinfelden

    Bahnhofstrasse 22, 8570 Weinfelden

Manuelle Behandlung am Rücken
Behandlungsraum der Praxis mit Liege

01

Der Samen ist gepflanzt

Meine berufliche Laufbahn startete mit einem Studium als Physiotherapeut in Holland. Damals entdeckte ich meine Faszination für das Wunderwerk unseres Körpers und durfte lernen, dass man diesen lebenden Organismus auch mit «einfachen» Mitteln bereits gut unterstützen kann. Dabei lag auch damals schon eine Priorität auf der wissenschaftlichen Evidenz von Diagnostik und Behandlung. Erst wenn man die Ursache eines Problems gefunden hat, kann man es effizient behandeln.

Seit dieser Zeit habe ich auch die unerlässliche Wichtigkeit von Verbindung und Berührung verinnerlicht.

Dass es neben der rein muskuloskelettalen Ebene auch noch andere Einflussfaktoren gibt, wurde zwar immer wieder erwähnt, aber die Zusammenhänge zu anderen Körpersystemen blieben mir damals noch mehrheitlich verborgen.

Regal mit Büchern und Tüchern in der Praxis

02

Aller Anfang ist schwer

Nach dem Studium folgte eine schwierige Zeit für mich, in der ich immer wieder mit meinem Beruf gehadert habe, da sich die mehrheitliche Schwarz-Weiss-Darstellung aus dem Studium nicht in der Realität echter Patienten wiederfinden liess. Mir kam es oft so vor, als läge das Problem bei mir, da alle Kollegen scheinbar wussten, was sie taten. Dass es eigentlich allen (neuen) Physiotherapeuten so geht, habe ich erst viel später durch tabulosen Austausch mit Kollegen lernen dürfen.

Diese Unsicherheit wollte ich dann mit möglichst vielen Weiterbildungen bekämpfen und habe alle Kurse besucht, die man als guter Physiotherapeut haben sollte. Immer in der Hoffnung, dass der nächste Kurs die ersehnte Sicherheit in der Betreuung von Patienten liefern würde.

Es kamen nach und nach Bausteine dazu, die zwar meinen Werkzeugkoffer füllten, aber eher mehr Fragen aufwarfen als Antworten lieferten. Ich konnte zwar einem Teil meiner Patienten zeitweise helfen, aber sie kamen oft wegen derselben Probleme zurück.

CARDI/check mit Pulsoximeter und Tablet
OLIGO/check an der Handfläche

03

Komplex vs. kompliziert

Je mehr Erfahrung ich sammelte und je mehr Kurse ich besuchte, desto grösser wurde die Einsicht, dass ich meine Scheuklappen des Physiotherapeuten ablegen und meinen Blick erweitern muss, um den Menschen in seiner Gesamtheit wahrnehmen zu können und die wirklichen Ursachen der Beschwerden meiner Patienten erfassen zu können.

Die kPNI ist mir auf meiner Reise als Physiotherapeut immer wieder über den Weg gelaufen – und nun war es Zeit, dem Ruf zu folgen.

Ich bekam nach und nach Einblick in die verschiedenen Körpersysteme und vor allem die untrennbaren Verbindungen, die zwischen all unseren Untereinheiten bestehen. Dass in dieser wahnsinnigen Komplexität doch eine gewisse Logik zu erkennen war. Was anfänglich sehr kompliziert erschien, wurde nach und nach ein geordnetes Chaos.

Es gab so viele Aha-Momente innerhalb der kPNI-Ausbildung, die mir endlich Antworten auf die offenen Fragen lieferten, die ich teilweise schon zu Beginn meines Physiotherapiestudiums hatte.

Gespräch am Tisch in der Praxis

04

Perspektivwechsel

Mit dieser wahnsinnigen Fülle an Informationen entsteht eine noch tiefere Demut vor dem Wunderwerk Körper, den wir bewohnen dürfen. Ich bin aber immer auch erschrocken vor der Arroganz der Menschheit, die sich immer wieder anmasst, jahrtausendealte Erkenntnisse abzutun und die neuesten Errungenschaften der Wissenschaft als überlegen zu feiern.

Je mehr ich denke zu verstehen, desto mehr lösen sich die menschengemachten Grenzen der Disziplinen wie Kardiologie, Neurologie, Psychologie, Immunologie auf und erscheinen als ein untrennbares Ganzes.

Dafür ist ein Perspektivwechsel nötig, der den Menschen nicht in Einzelteile zerlegt, sondern ihn als ein intelligentes Ökosystem wahrnimmt – welches durch die Weisheit der Evolution viel besser in der Lage ist, sich zu organisieren, als wir es von aussen je könnten.

Damit wird auch klar, dass Symptome vor allem Signale sind, die uns etwas sagen wollen. Und dass Krankheit eine Kompensationsbewegung ist, die uns Zeit verschafft, die Probleme doch noch zu lösen.

Heutzutage haben wir gegen jedes Symptom ein Medikament, mit dem wir diese wertvollen Signale unseres Körpers verstummen lassen können – und wundern uns, warum immer mehr Symptome dazukommen und wir immer mehr Medikamente anhäufen. Das hat in der Akutmedizin natürlich auch seinen Platz und hier ist es ein wahres Wunder, welche Fortschritte wir in den letzten Jahren feiern konnten. Problematisch wird es, wenn wir die Prinzipien der Akutmedizin auf chronische Beschwerden anwenden.

Hier erscheint es mir viel sinnvoller, uns die Zeit zu nehmen, hinzuhören und mit der unwahrscheinlichen Intelligenz unseres Ökosystems mitzugehen. Damit wird nämlich auch die Behandlung der Ursachen viel einfacher. Als Mensch brauchen wir nicht so wahnsinnig viel zum Leben – sonst hätten wir als Homo sapiens nie so lange überlebt.

Muskeltest in der Applied Kinesiology
Thurgauer Landschaft am Morgen

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Grenzen sprengen und Brücken bauen

So sind für mich mittlerweile die Grenzen der schulmedizinischen Fachbereiche fliessend – genauso wie die vermeintlichen Grenzen zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin. Weder das eine noch das andere ist in meiner Ansicht besser oder schlechter.

Die wahre Magie entsteht, wenn wir alles kombinieren zu einem integralen Ansatz von Gesundheit, in dem nicht die Methode vorgibt, was behandelt wird, sondern die Ursachen und beitragenden Faktoren der Problematik. Dabei finde ich es wichtig, unseren Körper als das intelligente Ökosystem in seinem individuellen Umfeld zu respektieren und mit dem evidenzbasierten Verständnis der heutigen Wissenschaft nach nachhaltigen Lösungen zu suchen.

So habe ich mittlerweile den schulmedizinisch-basierten Physiotherapeuten mit der grenzen-sprengenden kPNI erweitert und Brücken zu jahrtausendealten Weisheiten der traditionellen Heilkünste gebaut – die sich für mich immer im Fluss befinden und an die aktuelle Situation angepasst werden.

Atemreise im Liegen mit Augenmaske
Hände ruhen auf der Decke während der Atemreise

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Meine eigene Reise

Wegweisend war dabei für mich meine eigene Erfahrung: durch meine eigenen Prozesse durchgehen zu müssen, teilweise auch durch den Schlamm zu kriechen, um nachher mit mehr Selbsterkenntnis, Klarheit und Mitgefühl für mich selbst und andere weitergehen zu können. Mein innerer Kritiker war schon immer sehr laut und hat mich zeitweise in allen Bereichen meines Lebens gelähmt. So auch in der Entwicklung als Therapeut. Wie sollte ich es schaffen, anderen Menschen zu helfen, wenn ich mir selbst nicht helfen konnte?

Je breiter mein Blickwinkel wurde, desto mehr erschloss sich mir auch meine eigene Geschichte. Mit einer Kombination aus hormetischen Reizen (Hitze, Kälte, Fasten, Bewegung, Atemübungen), unterstützenden Supplementen, Anpassung meiner Ernährung und teils spirituellen Praktiken habe ich meinen inneren Kern, meine Herzstimme, als Gegengewicht zu meinem inneren Kritiker entdeckt. Mit dem Vertrauen in meine innere Wahrheit und einer grossen Portion Selbstliebe ist mein innerer Kritiker zwar noch vorhanden, aber viel leiser geworden und ich kann meinen Werten wie Freiheit, Lebendigkeit und Verbindung viel mehr Platz in meinem Leben einräumen.

Ich habe heute natürlich genauso gute und schlechte Phasen und die Erkenntnis, dass alles in einem ständigen Werden und Wandeln begriffen ist, hilft mir dranzubleiben an meiner persönlichen Entwicklung als Therapeut, als Vater, als Ehemann, als Mensch.

Nur wer sich selbst kennt und Transformationen mitgemacht hat, kann andere wirklich auf dem Weg durch Veränderungen zu chronischer Gesundheit begleiten.

Das Fundament ist die Verbindung

Von mir als Mensch zu dir als Mensch. Von meinem Herz zu deinem Herz.

Ich freue mich, dich kennenzulernen.

Meine Laufbahn

Wenn dich die harten Fakten meiner Ausbildungen interessieren, dann darfst du gerne einen Blick auf die Eckdaten meiner professionellen Laufbahn werfen:

Eingangsbereich der Praxis in Weinfelden
  1. Bis heute

    Laufende Teilnahme an kleineren Onlinekursen und Kongressen

  2. 2026

    Emotional Release Breathwork Therapeut

  3. 2025 – 2026

    Applied Kinesiology nach Thomas D’Havé (Gent, Belgien)

  4. 2025 – 2026

    Mentor für chronische Gesundheit (MOJO Institut Hennef)

  5. 2024

    Kieferphysiotherapie

  6. 2023

    Schwindeltherapie

  7. 2023

    kPNI Studium: «Master in klinischer Psychoneuroimmunologie»

  8. 2022 – 2023

    kPNI Ausbildung zum «Therapeut für kPNI»

  9. 2019

    Motivational Interviewing

  10. 2015 – 2017

    Spiraldynamik

  11. 2014

    Dry Needling- und Triggerpunkttherapie

  12. 2013

    Ernährungsberater an der Benedict Schule

  13. 2010 – 2012

    Manuelle Therapie nach dem Maitland Konzept

  14. 2010

    Medical Taping Concept

  15. 2009

    MediMouse

  16. 2009

    Personal Fitness Trainer am Glucker Kolleg

  17. 2005 – 2009

    BSc Physiotherapie an der Hanze Hogeschool Groningen (mit Schwerpunkt Sportphysiotherapie)

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Oder telefonisch: +41 78 309 95 93 · hallo@kpni-weinfelden.ch

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